Eine Stadtführung durch Oldenburg auf dem Drahtseil

Mit zahlreichen Aktionen auf und an dem Drahtseil nahm der Künstler Moritz Grenz einen kleinen Kreis von Bewohnenden des Gertrudenheims Oldenburg mit auf seine exklusive Stadtführung durch die Oldenburger Innenstadt. Erste Station war der Oldenburger Bahnhof: Im Hintergrund hörten die Zuschauer die Bahnhofsatmosphäre während sie zusammen auf einen Fahrgast warteten. „Gleich im Anschluss hörten wir Interessantes und Bewundernswertes von der Bahnhofsmission. Die Informationen und Eindrücke wurden beeindruckend mit artistischem Können auf dem Seil begleitet“ erzählt Anett Gavelis, Einrichtungsleiterin des Gertrudenheims. Mit genauer Routenplanung ging es weiter bis zum IBIS. Hier sorgten Geschichten vom „Ankommen“ und „Suchen“ für eine Gänsehaut, wenn parallel dazu das scheinbar unsichere Seil mit den kunstvollen Bewegungen zu schweben begann. Weiter ging die artistische Reise dann zum Baum am Schlossplatz und zum Haus Friedensbruch. Mit einem Rap zur Wohnraumsituation berührte Moritz Grenz das Publikum zusätzlich zu den Geschichten und Darstellungen auf dem Drahtseil. Mit seiner kurzweiligen Stadtführung erreichten dann alle zusammen „gefühlt viel zu schnell“ das Ziel: Den Waffenplatz.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg wurde dieses einmalige Schauspiel ermöglicht, da ja alle Veranstaltungen in der Innenstadt aufgrund der Corona Pandemie abgesagt worden waren.

„Moritz Grenz hat uns auf völlig neuen Wegen und Darbietungen mit in die Innenstadt genommen und so die Innenstadt für unsere Bewohnerinnen und Bewohner erleb- und erkennbar gemacht, dafür möchten wir ihm herzlich danken“, freut sich Anett Gavelis.  

„Das war ein toller „Ausflug“ an einem spätsommerlichen Sonntag in dieser so besonderen Zeit“ waren sich alle einig.