Einkauf in Corona-Zeiten im Gertrudenheim

Trotz der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie bietet das Gelände des Gertrudenheims Raum und Möglichkeiten für viele Aktivitäten:

Tierpflege, Gartengestaltung, Gemüseanbau, Hochbeetanlagen, Wildwiese, Teichgestaltung, Sommerterrassen, Käferbeobachtung, Fahrradfahren, Basketball, Walken, Tierbeobachtung und –pflege, Perlenschmuck, Basteln, Steine bemalen und im Garten auslegen, Steine finden, Gymnastik im Freien, kurzweilige Vorführungen, Spaziergänge mit und ohne Begleitung auf unserem Gelände und vieles mehr.

Da schnell klar war, dass die Einschränkungen für längere Zeit bestehen bleiben, entstand die Frage, wie die Einkaufslücke zu schließen sei. Ein Raum war schnell gefunden, die Bedingung eines „Außer-Haus-Verkaufs“ erfüllte sich durch das Öffnen des Fensters. Der notwendige Abstand zueinander im Außenbereich konnte durch das Auslegen der Hula-hoop-Reifen verdeutlicht werden.

Schnell sprach sich herum, zu welchen Öffnungszeiten ein Gang zum Kiosk lohnte. Die Abstands- und Hygieneregeln wurden wie selbstverständlich umgesetzt und es fand zunehmend ein entspanntes sowie zufriedenes Einkaufserlebnis statt.

So gewann der Tag einen weiteren, festen Programmpunkt.

Rückblickend gesehen war dieses Angebot sehr viel mehr als eine Vorübung für den späteren wieder ermöglichten Einkauf unter geltenden Schutzmaßnahmen. Die Zeit war erfüllt von einem guten Miteinander, begleitet von Gesprächen, neuen Kontakten, viel Freundlichkeit, zufriedenen Kundinnen und Kunden und nicht zuletzt von der Freude der Bewohnerinnen und Bewohner, die den Einkauf zu ihrer persönlichen Entwicklung nutzen konnten.