Im Gertrudenheim morgens um 10…

Antje Ponel aus der Förderei hat eine tolle Idee: Sie geht von Fensterfront zu Fensterfront auf dem Gelände des Gertrudenheims, um Bewohnende und Mitarbeitende zum Durchhalten zu motivieren. Dazu hat sie auf die Melodie von „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ einen kleinen Durchhaltetext geschrieben. So mancher Zuschauer am eigenen Fenster stimmt sogleich mit ein.

Hier der Text:

Im Gertrudenheim morgens um 10

sind die Leute nicht wirklich zu seh`n.

Weil Corona meint

„besser ist`s allein“.

Um der Ansteckung hier zu entgehen.

Doch es macht ja grad auch einen Sinn

und wir kriegen`s gemeinsam schon hin.

Es ist nicht mehr weit

und dann kommt die Zeit,

wo wir bald wieder zusammen sind.

 

Masken, saubere Hände.

Die vier Wände müssen sein.

Und daraus machen wir das Beste.

Einmal wird`s zu Ende sein.

Und wir halten das jetzt auch noch durch,

haben so viel schon geschafft!

Bald wird kommen der Tag, wo ein jeder

darüber lacht!

 

Immer wieder testen,

nur die Besten machen das.

Helfen euch, wie sie`s so gut können,

ist`s auch alles grade kein Spaß.

Werkstatt und Förderei wär`n fein,

doch noch bleiben wir drin.

Ein paar Tage noch etwas Geduld,

dann geht`s wieder hin!