Immer auf der Suche nach den bestmöglichen Lösungen für Familien

Christian Ilgeroth, Teamleiter der Wohnortnahen Erziehungshilfen des Waisenstift Varel in Wilhelmshaven, ist jetzt in den Ruhestand verabschiedet worden.„Christian Ilgeroth hat sich für Familien in der Krise verdient gemacht. Er hat immer die bestmögliche, ganzheitliche Lösung für die Familien im Blick gehabt. Wir wünschen ihm alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt“, so Claudia Preuß, Einrichtungsleiterin des Waisenstift Varel. Christian Ilgeroth´s erste Stationen beim Waisenstift Varel waren im März 1995 die „Dezentrale Wohngruppe“ in der Bahnhofsstraße und die Wohngruppe „Haus Regenbogen“. Später gründete das Waisenstift mit der Stadt Wilhelmshaven unter maßgeblicher Beteiligung von Christian Ilgeroth und der Unterstützung des pädagogischen Leiters Uwe Carstens, das „Zentrum für bedarfsgerechte und familienanaloge Hilfen“. Daraus entwickelten sich dann die „Wohnortnahen Erziehungshilfen“ für Wilhelmshaven. Die Wohnortnahen Erziehungshilfen halten ambulante, teilstationäre und stationäre ganzheitliche Angebote für Familien in der Krise bereit. „Unser Ziel war es immer, die bestmögliche Lösung für die Familie zu finden und möglichst zu vermeiden, dass die Kinder aus ihrer Familie herausgenommen und in einer stationären Heimerziehung untergebracht werden müssen“, erklärt Christian Ilgeroth. Hierbei spielen die sozialräumlich vorgehaltenen Angebote in Wilhelmshaven eine entscheidende Rolle, um die Selbsthilfeprozesse der betreuten Familien aufzubauen und zu aktivieren.

Der Bockhorner weiß aber schon genau, was er nun mit seiner freien Zeit anstellen will: „Ich möchte viel mit meiner Frau reisen, z.B. nach Frankreich, mich ehrenamtlich beim NABU für Naturschutz engagieren, weiterhin jeden Tag meine Nordic Walking Runde absolvieren und viel Radfahren. Außerdem werde ich meine Töchter weiterhin unterstützen und mein Garten ist ja auch nicht gerade klein“, freut sich Christian Ilgeroth auf seinen neuen Lebensabschnitt.

SOZIAL. REGIONAL. ENGAGIERT.